Helmuth Bachrach-Barree
1898–1964
Helmuth Bachrach-Barée war ein deutscher Porträt-, Tier- und Landschaftsmaler der Münchner Schule. Als Sohn des Malers Emanuel Bachrach-Barée erhielt er früh künstlerische Impulse und studierte an der Münchner Akademie bei Angelo Jank und Heinrich von Zügel. Deren Einfluss zeigt sich insbesondere in seiner Tier- und Landschaftsmalerei, die eine gegenständliche Naturbeobachtung mit einer zunehmend freien, koloristisch geprägten Malweise verbindet. Seit 1923 stellte Bachrach-Barée im Münchner Glaspalast aus. Seine Werke zeigen bevorzugt Tiere und Menschen in landschaftlicher Umgebung und zeichnen sich durch eine lebendige, atmosphärische Auffassung aus.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Bachrach-Barée 1936 mit einem Arbeitsverbot belegt. 1944 wurde er in ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald deportiert und überlebte im Frühjahr 1945 einen Todesmarsch. Eine während dieser Zeit entstandene Zeichnung befindet sich heute in der Gedenkstätte Yad Vashem.